Kamen bricht eine Lanze für die Germanen

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„Es könne nicht sein, dass zum Jubiläum dieser Schlacht (Die Varusschlacht, Anmerkung vom langen Heiden) allein die Römer als Verlierer und Angreifer statt der siegreichen Verteidiger im Mittelpunkt stehen, schildert Christian Frieling, Fachbereichsleiter Kultur im Rathaus und Historiker die Idee zu …“ dem Germanenprojekt der Stadt Kamen.

„Gestolpert“ über dieses Projekt bin ich aufgrund einer Meldung von gestern, wonach die am 18. Februar beginnende Ausstellung im Kamener Haus der Stadtgeschichte um zwei neue Funde erweitert werden könne. Die Funde, eine keltische Münze und der Arm einer Jupiterstatue, stammen vom „reichsten Siedlungsplatz im nordwestlichen Germanien“ beim heutigen Westick.

Mehr Infos zu dem Kamener Projekt enthält der schon etwas ältere Beitrag „Stadt bricht eine Lanze für die Germanen„.

2 Antworten to “Kamen bricht eine Lanze für die Germanen”

  1. Altgermanische Kultstätte bei Westick? « Alte Sitte Says:

    […] Termine in Kamen im Rahmen des Germanenprojekts: […]

  2. vindexsinenomine Says:

    Arminius war römischer Bürger, Offizier und gehörte zum Ritterstand. Er hat Varus in die Falle gelockt und war damit ein Verräter. Er war weder ein Held, noch ein Freiheitskämpfer. Die Glorifizierung ist kindisch und dümlich und nichts anderes als der völlig falsche Kult um Vercingetorix als Held Frankreichs. In Rom stapelten sich die Angebote germanischer Häuptlinge Arminius umzubringen. Sämtliche großen Ausstellung sind zudem nicht nur den Römern gewidmet.

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