Vom Gold der Germanen zum Salz der Hanse

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„Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt ab Sonntag die Sonderausstellung ‚Vom Gold der Germanen zum Salz der Hanse – Früher Fernhandel am Hellweg und in Nordwestdeutschland‚. …“

So kann man es u.a. in den Yahoo! Nachrichten lesen und hier findet man den genauen Text über die Ausstellung im Gustav-Lübke-Museum nebst Ortsangaben. Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 7. September und geht bis zum 4. Januar 2009.

Der für uns interessantere Teil besteht vor allem aus Fundstücken einer reichen Germanensiedlung bei Kamen-Westick und Grabbeigaben wohlhabender Fürsten aus anderen Gegenden, die von Museen in anderen Bundesländern als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden.

An den Funden aus Kamen-Westick kann man nach Ansicht des Museums gut sehen, daß das rechtsrheinische Germanien weithin kulturell erschlossen war und eine differenzierte Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur bestand. Neben den Verkehrs- und Warenverteilungssystemen innerhalb Germaniens waren auch Fernhandelsbeziehungen mit dem römischen Reich etabliert, welches u. a. an germanischen Bodenschätzen wie Rohmetall und Salz interessiert war.

PS: Eben (5.9.2008 um 10:50 Uhr) fand ich noch einen Artikel über die Ausstellung auf Ruhrnachrichten.de, der durchaus ergänzende Informationen liefert.

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