Doggerland taucht wieder auf

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Die Themse mündet in den Rhein, die Niederlande sind ein Binnenland und von Holland nach England kann man laufen. Zumindest wäre es so, wenn nicht vor einigen tausend Jahren die südliche Nordsee entstanden wäre und dieses Gebiet überflutet hätte.

Archäologen haben es jetzt „getrocknet“ und mit Hilfe einer in Deutschland entwickelten Software für Computerspiele virtuell wiederauferstehen lassen, das Doggerland.

Auf Spiegel Online gibt es dazu den ausführlichen Artikel „Doggerland: Spielesoftware lässt Atlantis der Nordsee auferstehen“ von Angelika Franz. Auch auf Wikipedia kann man allerlei zum Thema lesen.

Doch so neu kann die Nachricht, die am 25. August 2008 bei Spiegel online auftauchte, nicht sein: Bei Amazon.com ist das dazugehörige Buch „Mapping Doggerland: The Mesolithic Landscapes of the Southern North Sea“ schon ausverkauft. (Die erste Seite des Buches kann man wenigstens lesen – natürlich auf englisch.)

Das ist eigentlich kein Wunder, denn Nature berichtete bereits am 9. Juli vom „Wiederauftauchen“ von Doggerland, welches übrigens nach der Doggerbank benannt ist. Allerdings müsste man für den kompletten Nature-Artikel bezahlen, wenn der Beitrag „The lost world: Doggerland“ nicht auch anderswo zu finden wäre.

Übrigens ist dieses fruchtbare Land als Folge eines Klimawandels untergegangen …

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