Der Atlas der Wahren Namen

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Wart Ihr schon mal in Westfelden, Freimannsruhe oder Wasserfelsen, kennt Ihr den Fließenden und die Feuchte? Ich selbst kann alle Fragen bejahen, doch kannte ich die drei Orte bzw. Regionen bisher unter dem Namen Westfalen, Karlsruhe und Saarbrücken und die beiden Flüsse unter dem Namen Rhein und Mosel.

Die Firma Kalimedia hat den „Atlas der Wahren Namen“ herausgebracht, einen für Europa und einen für die Welt. Darin werde bekannte geografische Namen etymologisch zurückgeführt, also in ihre „wahren Namen“ zurückübersetzt.

So stammt der Name des Rheins von der indogermanischen Wurzel „reiH“ (Eigentlich steht davor noch ein „H“ und eine tiefergestellte 1, aber das bekomme ich hier nicht hin. ) für „gehen, eilen, fließen“, woraus Stephan Hormes und Silke Peust für diesen Fluss den Namen „Der Fließende“ erschlossen haben.

Die Rhein-Zeitung, über deren Beitrag „Neuer Atlas schafft ein wahres Märchenland“ ich auf diesen Atlas gestoßen bin, bietet auch noch das keltische „re-oan“ („fließendes Gewässer“ oder „großes Wasser“) als möglichen Ursprung des Namens an. Das hat der Redakteur der Rhein-Zeitung zwar schön bei Wikipedia nachgelesen, aber auch das keltische „re-oan“ kommt von derselben indogermanischen Wurzel, womit wir wieder am Ausgangspunkt angelangt wären – auch die Kelten waren Indogermanen.

Falls jemand noch ein Geschenk sucht – es sind nur noch 114 Tage bis Jul -, dann sollten die je 6 Euro für diese beiden Faltkarten nicht zu teuer sein.

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Eine Antwort to “Der Atlas der Wahren Namen”

  1. Wichtelmeister Says:

    Hatte schon woanders davon gehört und mir die Karte für das „Abendland“ nun erstanden: wirklich ein informatives Teil, wenn auch die Bezeichnung „Atlas“ etwas hochgestochen klingt.

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