Germanen in der politischen Theorie

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„… sie geht historisch folglich immer und überall voraus und setzte sich bisweilen gegen diese sogar erfolgreich zur Wehr. Beispielsweise konnten die Germanen ihre tradierte Stammeskultur gegen das imperiale, selbst bereits staatlich organisierte, Rom bis zu dessen Ende verteidigen und letzteres sogar mehrfach überrennen, bevor beide zusammen im Mittelalter in die dann allerdings gesamtstaatliche Struktur des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation überführt wurden. …“

Obigen Text fand ich in einer Neuigkeiten-Suchmaschine, als ich nach dem Stichwort „Germanen“ suchte.

Es passiert nicht gerade selten, daß sich dieses Stichwort in oft ellenlangen Texten findet, deren Inhalt mit den Themen dieses Blogs selten etwas zu tun hat. Doch gewöhnlich werden unsere fernen Ahnen dann auch wirklich nur als Stichwort erwähnt oder tauchen in einem kurzen Nebensatz auf.

Der Artikel „Staatliche Dreifaltigkeit: Macht, Volk, Land“ aus der ultraliberalen Zeitschrift „eigentümlich frei“ stellt da, wie man oben lesen kann, eine rühmliche Ausnahme dar und deswegen erwähne ich ihn hier.

Nein, ich behaupte nicht, daß ich den Artikel verstanden habe, ich verlinke ihn hier nur, weil er die Germanen als Beispiel bringt und das auch noch vergleichsweise ausführlich.

PS: Na gut, ich packe noch einen Artikel zu einem völlig anderen Thema aus einer anderen Quelle dazu, damit auch wirklich jeder rafft, daß es nicht um die Artikel, sondern um die Germanen in den Artikeln geht.

Am 10. August erschien in „Die Jüdische“ der Artikel „Der ewige Antisemitismus„, in dem die Germanen ganz zum Schluss auch als Beispiel herangezogen werden, allerdings nicht für Antisemitismus, sondern für die Unausweichlichkeit des Schicksals.

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