Religionsfreiheit siegt

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Eine Frau, die wegen Kirchenaustritts von ihrem Arbeitgeber, der Caritas, gekündigt wurde, hat nun in dritter Instanz gegen die Agentur für Arbeit gewonnen, die seinerzeit eine Sperrfrist für das Arbeitslosengeld ausgesprochen hatte. Das ursprüngliche Argument lautete, daß die Klägerin sich durch den Kirchenaustritt nicht konform zu ihrem Arbeitsvertrag verhalten habe. Das Bundessozialgericht urteilte nun anders – und das mit Bezug auf die „hohe Bedeutung der Religionsfreiheit“. Das könnte für unseren Bereich durchaus ein wichtiges Urteil für zukünftige, ähnlich gelagerte Fälle werden.

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2 Antworten to “Religionsfreiheit siegt”

  1. kalligraph Says:

    Man beachte nur: Die christlichen Kirchen dürfen selbstredend weiterhin verlangen, daß z.B. man nicht heidnische Ideen von Christen bezahlt verbreitet, sprich man muß Kirchenmitglied sein. Das ist auch völlig in Ordnung so. Der Prozess ging gegen die Agentur für Arbeit, nicht gegen die Kirche.

  2. altesitte Says:

    Es ist richtig, daß der Prozeß gegen die Agentur für Arbeit ging, das schrieb ich ja auch oben. Aber die AfA wollte auf den Zug aufspringen und gemäß des christlichen „Tendenzbetriebes“ handeln – und das steht ihr nicht zu, was jetzt klargestellt wurde.

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