Gottes Schlachtplan für die Großstadt

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„Die Großstadt ist gottlos und atheistisch. Das sagen zumindest Kritiker des Großstadtlebens. Doch die evangelische Kirche bietet Hoffnung. Sie hat eine Strategie vorgelegt, um die Stadt für das Evangelium zu erobern. Dabei sollen ihr ausgerechnet der Islam und das religiöse Analphabetentum helfen.“

(Lesen Sie die Fortsetzung obigen Welt-Artikels vom 21.01.2008!)

Die evangelische Kirche will die deutschen Großstädte erobern und hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Unter dem Titel Gott in der Stadt – Perspektiven evangelischer Kirchen in der Stadt (HTML-Version – es ist auch eine PDF-Version erhältlich) ist dieser EKD-Text 93 am 17. Januar 2008 erschienen.

Die „Evangelische Kirche in Deutschland“ (EKD) scheint von ihrem eigenen Text ganz begeistert zu und spricht in ihrer Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie von der „Kirche als Standortvorteil für die Lebensqualität“.

Jetzt werde ich mir die Studie wohl durchlesen müssen, damit ich herausbekomme, was die EKD so unter „Lebensqualität“ versteht und wie sie den Islam und das „religiöse Analphabetentum“ in ihre neue Strategie einbeziehen wollen.

Wollen sie bei Leuten, die keine Ahnung von Religion und der Politik der EKD haben, Angst vor den muslimischen Nachbarn schüren und ausgerechnet die EKD als Retter präsentieren? Ich bin schon ganz gespannt.

Fällt mir gerade ein: Das Alte Sitte Blog distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten der Site ekd.de.

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