Fasten – ja oder nein?

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Viele Religionen haben den freiwilligen Verzicht auf feste und / oder flüssige Nahrung (oder zumindest auf Genußmittel) im Programm. Fasten als „Reinigung“, Zeit der Besinnung, auch Sinnsuche, Visionssuche, Teil von Einweihungsriten usw. Gerade Anfang des Jahres wird in der Presse viel über die (christliche) Fastenzeit geschrieben. Immer wieder stehen dabei Fastenbefürworter und Fastengegner gegenüber. Als ursprünglicher Befürworter und Fastenerfahrener muß ich sagen, daß mir die Argumente der Gegner immer mehr einleuchten. Auch kenne ich den Jojo-Effekt sehr gut – das, obwohl ich nicht primär zum Abnehmen gefastet habe (und auch die Ernährungsumstellung so nicht durchgeführt habe). So merke ich, daß ich mich immer häufiger um eine weitere Fastenwoche „drücke“. Ich mache dafür lieber etwas mehr Sport und merke, daß das längerfristig (scheinbar) sinnvoller ist.

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2 Antworten to “Fasten – ja oder nein?”

  1. langerheide Says:

    Ich denke auch, daß Sport dem ganzen Menschen mehr bringt, vor allem wenn man sich sonst einigermaßen gesund ernährt.

    Was das andere angeht … weil Met sich bei den germanischen Heiden mit denen ich zu tun habe, als das Kultgetränk überhaupt eingebürgert hat, trinke ich es auch nur in kultischen Zusammenhängen, um die Bedeutung zu erhöhen. Geht das mehr in Richtung „Fasten“ oder mehr in Richtung „Tabu“?

  2. altesitte Says:

    Mir geht es auch so, daß ich Met fast ausschließlich im Ritual trinke. Das hat aber eher damit zu tun, daß er mir nicht schmeckt – na ja, so stimmt das nicht, wenn ich da z.B. an Hrodgars selbstgemachten Met denke, aber ich bin halt kein Mettrinker, so generell. Bei dir würde ich das eher Richtung „Tabu“ interpretieren. Grüße

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