Gilgamesch-Lesung in Frankfurt/Main

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Zu den berühmtesten Textzeugnissen des Alten Orients gehört die in Keilschrift aufgezeichnete Erzählung von Gilgamesch, dem sagenhaften König von Uruk. Das vor mehr als dreitausend Jahren verfasste babylonische Gedicht berichtet die Geschichte des jungen, unerschrockenen und ichbezogenen Fürsten, der in großen Abenteuern seine Kräfte mit der ganzen Welt messen will. Unsterblichkeit suchend, wirft ihn die Mühsal seines Strebens auf die ewig gültige Erkenntnis zurück, dass das menschliche Leben endlich ist. Im Lichte dieser Einsicht erst kann Gilgamesch die Fähigkeit erwerben, ein guter Herrscher zu sein. …

Den kompletten Artikel kann man bei Frankfurt-Live lesen.

Am 15. Januar um 19:00 Uhr will der Heidelberger Assyrologe Stefan Maul mit einem Vortrag und der Schauspieler Peter Striebeck mit Lesungen aus der von Maul vorgenommenen und bisher vollständigsten Übersetzung des Epos in der Deutschen Nationalbibliothek den Zuschauer mit auf eine Zeitreise in das alte Zweistromland nehmen.

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