Ein Austritt aus dem Rabenclan

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Nach mehr als zehnjähriger Mitgliedschaft hat der Berliner Betreiber der Website „Der Hain“ und Ansprechpartner des Steinkreis e.V. für Berlin, Matthias Wenger, Ende letzten Jahres den „Rabenclan e.V. – Verein zur Weiterentwicklung heidnischer Traditionen„* verlassen.

Der aus einer Adventistenfamilie stammende Wenger war 1980 gemeinsam mit dem bekannten Neo-Nazi Arnulf-Winfried Priem an der Gründung des „Asgard-Bund e.V.“ beteiligt und auch mehrere Jahre Mitglied des ariosophischen Armanenordens gewesen, bevor er sich Anfang der 90er Jahre offensiv von dieser rechtsextremen und rassistischen Spielart des Heidentums abwandte und daher wohl auch dem Rabenclan beitrat. Er gab früher die Zeitschrift „Der Hain“ heraus, die er heute online weiterbetreibt.

Auf der Website des Hain findet sich auch eine auf den 9. Dezember 2007 datierte Erklärung Wengers zu seinem Austritt: „Die Zeit ist reif …

In dieser Erklärung führt er als einen der vielen Gründe, die zu der Austrittsentscheidung beigetragen haben, an, daß der Rabenclan-Vorstand sich geweigert habe, eine kritische Antwort Wengers auf einen auf der Rabenclan-Website erschienenen Beitrag zu veröffentlichen. (Damit passt dieser Beitrag dann auch endlich in die Kategorie „Alte Sitte“, denn in den beiden Beiträgen geht es um Fritz Steinbocks Buch „Das heilige Fest„, welches vielen Anhängern der Alten Sitte praktische Anleitungen und Anregungen geliefert hat und liefert.)

Matthias Wenger reagiert mit seiner o.a. „Rezension einer Rezension – Hans Schumacher und sein Verständnis einer Textarbeit. Zugleich der Versuch, eine Replik zu formulieren und eine Diskussion in Gang zu setzen“ auf diesen Artikel „‚Das heilige Fest‘ von Fritz Steinbock – Das Buch zum Odinic Rite Deutschland„*

*In so einem Blog-Beitrag sind immer viele Links, damit die Leser sich über das jeweilige Thema informieren können. In den seltensten Fällen hat das Blog etwas mit den verlinkten Websites zu tun – die Links dienen eben nur der Information. Der Rabenclan e.V. ist aber so ein Fall, bei dem ich das Bedürfnis habe, mich ausdrücklich von den verlinkten Inhalten zu distanzieren – die Erklärung von Matthias Wenger nennt einige der Gründe dafür.

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