Exorzismus-Zentrum bei Stettin

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Der Erzbischof von Stettin-Cammin, Zygmunt Kaminski, hat nach Angaben der polnischen Springer-Zeitung „Dziennik“ die Pläne zur Einrichtung eines Exorzismus-Zentrums im pommerschen Dorf Pützerlin (Poczernin), 30 km östlich von Stettin (Szczecin), genehmigt.

Antragsteller war der Stettiner Priester Andrzej Trojanowski. Er ist einer von 50 Exorzisten, die derzeit in Polen tätig sind. In seinem Pfarrhaus will der „akademische Seelsorger“ wöchentlich 20 Menschen behandelt haben. Darunter befänden sich auch Polen aus Deutschland, wo es seit 30 Jahren keine Exorzisten mehr gibt, schreibt die „Gazeta Wyborcza„.

Die katholische Kirche Polens will den armen, vom Teufel besessenen Seelen in Pützerlin eine Kapelle sowie ein „Beruhigungszimmer“ als Refugium bereitstellen. Herr Trojanowski arbeite auch mit Psychiatern zusammen, heißt es. Doch wenn die nicht mehr weiter wüssten mit ihren Therapien und Medikamenten, dann müsse halt der Exorzist ran.

Quellen:

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7 Antworten to “Exorzismus-Zentrum bei Stettin”

  1. langerheide Says:

    Zuerst dachte ich ja, die polnischen Katholen hätten sich das gewissermaßen als „Weihnachtsgeschenk“ gegönnt. Aber nee, das ist eiskaltes wirtschaftliches Denken.

    Denn da jetzt die Grenzkontrollen weggefallen sind, können die vom Teufel besessenen Polen aus Deutschland in Massen nach Pützerlin kommen. Das bringt Geld nach Pommern.

    Sorry, aber mir bleibt nur die Flucht in den Zynismus, wenn ich solche Meldungen lesen muss.

  2. Exorzismus-Zentrum in Polen - PanPagan - Das Portal fr Heiden Says:

    […] mich noch ber das neue Sexualstrafrecht in Deutschland, da stolpere ich dann ber soetwas: "Exorzismus-Zentrum bei Stettin". Also wirklich, wir sind mit den Polen in der gleichen EU? Na, ich wundere mich nicht mehr, […]

  3. Himmler Says:

    Ich finde es unglaublich und äußerst verwerflich, daß in unserer Zeit und in Europa noch so etwas geschehen kann: Ein Zentrum von der kath. Kirche entstehen zu lassen, wo Menschen der „Teufel“ oder „Böse Geister“ ausgetrieben werden sollen! Unvorstellbar und mit „Menschenwürde“ ( in der EU !!!) nicht vereinbar! Da mü+ßte die Eu dagegen eintreten; denn dies sind Menschen, denen ganz ganz übel mitgespielt wird, im Namen Gottes, was ja direkt Gotteslästerung ist.

  4. Widukind der Getaufte Says:

    Der Teufel ist eine Realität. Sein großer Erfolg war vor allem den Leuten der Modernität glauben zu lassen, daß er nicht existiere. Der echte Heinrich Himmler Hühnerhalter weiß jetzt daß der Teufel – ganz neben ihm – existiert.

    Der Falle Anneliese Michel ist traurig, aber verantwortliche Exorzismen unter Kontrolle von Polizei, Beamten, Psychiatern, Psychologen, Ärzten usw. werden z.B. auch in Mexico und Argentinien ganz wissenschaftlich und medizinisch verantwortlich durchgeführt. Das sollte hoffentlich im polnisch verwalteten Pützerlin (Kreis Saatzig, ehemals auch administrativ Teil des Deutsches Reiches) auch der Fall sein.

    Übrigens gebührt dem Orte Pützerlin somit wohl auch ein Exorzismus. Die gewaltsame Vertreibung bzw. manchmal sogar Ermordung der Deutschen Pommern des Kreises Saatzig war nicht weniger satanisch als manche Besessenen.

    Also nicht gleich lächerlich machen, sondern empirisch untersuchen. Oder wie willst Du denn erklären daß in Argentinien fünf Jahre alte Mädchen Priester und Polizisten in privaten Exorzismen (alles unter Zeugenaussagen und Videoaufnahme) auf hebräisch, lateinisch und alt-griechisch beschimpfen mit „Masturbationsmensch“ und „Du Sexsau“ usw. Bitte dafür gibt es keine rationale Erklärung. Bitte Antwort nicht entfernen.

    Herzlichen Dank!

  5. Theophilus Says:

    Mich würde sehr interessieren, ob „Langerheide“ und „Himmler“ Christen sind. Und wer an sowas wie Bergtrolle glaubt, sollte sich eigentlich nicht über Exorzismus verwundern. Mich würde auch interessieren, ob „Langerheide“ und „Himmler“, sofern sie Christen sind, schon mal in der Bibel gelsen haben. In den Evagelien des Matthäus und Markus werden über 50 Wunder beschrieben, die Jesus vollbracht hatte. Die meisten davon sind vielen bekannt. Interessanterweise wird in über 20 Fällen berichtet, wie Christus Kranke Menschen heilt, indem er ihnen die Dämonen und unreinen Geister austreibt (siehe Matthäus 9:32+33: Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen. Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden). Dass das keine Märchen sind, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Diese bedauerlichen Wesen sind in so großer Anzahl vorhanden, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist. Insofern müßte es wohl eher in jeder Stadt ein Exorzismus – Zentrum geben. Allerdings halte ich nicht viel von den Mehoden des „Rituale Romanum“, denn diese sind sehr uneffektiv. Mittlerweile kann man Besessenheit schnell und eindeutig mittels Kinesiologie feststellen.

    • langerheide Says:

      @ Theophilus

      Hättest Du gelesen, wozu Du Dich hier äußerst, hättest Du Dir Deine Fragen und dusseligen Kommentare sparen können.

      1. Beispiel: Würde ich mich „langer Heide“ nennen, wenn ich Christ wäre?

      2. Beispiel: Werde ich zum Schamanen, weil ich in einem Forum schreibe, in dem es, neben vielen anderen, auch ein Unterforum für Schamanismus gibt? Demnach bist Du jetzt germanischer Heide, weil Du hier bei uns zwei Kommentare abgesondert hast?

      3. Für mich als Heiden ist die große Zahl neurotischer oder sonstwie gestörter Christen, die Du für „besessen“ hältst, nur insofern interessant, daß ich als gesetzlich krankenversicherter Steuerzahler für die mitbezahlen muss. Daher finde ich private Exorzisten eigentlich prima, bei denen die für alles aus eigener Tasche bezahlen müssen.

      4. Bibelzitate sind ungefähr so beweiskräftig wie Zitate von Donald Duck.

  6. Theophilus Says:

    Das „PanPagan – Das Portal für Heiden“ habe ich mir mal angeschaut und fand dort einen Bereich, der sich mit Schamanismus beschäftigt. Wikipedia schreibt zum Thema Schamanismus: Merkmale des Schamanismus: Besonderes Merkmal ist der Einsatz verschiedenster Mittel (u.a. rhythmisches Trommeln, Tanz, Trancetanz, psychedelische Drogen, Fasten) zum Erreichen von Trancezuständen. Diese werden im Allgemeinen interpretiert als Übergang in einen anderen Seinszustand, eine Anderswelt und Kommunikation mit Geistern. Dem Schamanen wird zugesprochen, er erlange dadurch besondere Fähigkeiten der Heilung und Weissagung sowie verschiedenste spezifische magische Kräfte. So ausgestattet versieht der Schamane kulturspezifisch eine teils große Zahl von Rollen – vom Heiler und Exorzisten über den Psychopompos (Begleiter der Seelen ins Totenreich) bis hin zum Zeremonienmeister.
    Mein Fazit: Wer im Glashaus psychedelischen Drogen nimmt, soll nicht mit Steinen werfen.

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