Echte Verwandte von Bronzezeitlern

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Angeregt durch die iGenea-Studie suchte ich noch ein wenig nach Abstammungssuche per Gentest. Dabei stieß ich auf die Lichtensteinhöhle und auf Ergebnisse von genetischen Untersuchungen, die ich für viel interessanter und nachvollziehbarer halte.

Mittels DNA-Analyse konnte bei den in der Höhle gefundenen und auf die Späte Bronzezeit datierten Überresten von 21 Frauen und 19 Männern weltweit erstmals ein rund 3000 Jahre altes Verwandtschaftssystem rekonstruiert werden.

Im Jahr 2007 gelang es sogar, heute noch lebende Nachfahren der dort bestatteten Menschen in der Region um die Höhle zu entdecken. Darüber berichtete das Deutschlandradio Kultur in seinem Länderreport am 17.10.2007.

Da gibt es Gegenden in Deutschland, in denen nachweislich Menschen leben, deren Vorfahren dort schon vor 3.000 Jahren gelebt haben. Völkerwanderung, Dreißigjähriger Krieg und all die vielen anderen Ereignisse, welche uns Deutsche doch eigentlich wie Blätter im Wind über ganz Europa verteilt haben – und das manchmal mehrfach – und dann finden sich Menschen, deren Familien möglicherweise schon seit Jahrtausenden in der gleichen Gegend wohnen.

DAS find ICH sensationell.

2 Antworten to “Echte Verwandte von Bronzezeitlern”

  1. Der Klabautermann Says:

    Nichts anderes sagt die iGenea-Studie aus. Es wird als sensationell empfunden, dass trotz allem NUR sechs Prozent noch so etwas wie echte Germanen sind.

    Natürlich gefällt es dem Blogbetreiber hier nicht. Seine Ergebnisse würden mich sehr interessieren. Zu erfahren, welcher Abstammung er ist und ob seine Sehnsucht nach Germanentum vielleicht doch nicht wirklich mit seiner wirklichen Herkunft zu tun hat.

    Traut er sich? Das würde mich sehr interessieren. Wäre er echter Germane, so könnte man dies auch als Sensation titulieren.

    • langerheide Says:

      Lieber Klabautermann aus den Bergen, Du musst nicht immer von Dir auf andere schließen.

      Außerdem habe ich in den Berichten über diese Studie keinen Hinweis darauf gefunden, daß es Menschen gibt, die noch am gleichen Ort leben wie ihre Vorfahren vor weit mehr als 1000 Jahren. Also nix mit „Nichts anderes sagt die iGenea-Studie aus“.

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