Römer, Gallier oder Germane – wen willst Du spielen?

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Eine neue Möglichkeit, online am Computer die Zeit totzuschlagen, entdeckte ich gestern, und so wurde ich zum „Travianer„.

Travianer-Screenshot von Galaxy-News

„Travianer“ ist ein Browserspiel, anscheinend ein Ableger eines anderen Browserspiels namens „Travian„, von dem ich bis gestern auch noch nie gehört habe – ich bin wohl viel zu ernst. 😉

Während man in „Travian“ Chef bzw. Häuptling eines kleinen Dorfes von Galliern, Römern oder Germanen ist, und dieses – wie ich annehme – langsam auf- und ausbauen und vergrößern soll und dann Macht über seine Nachbarn erringen soll, ist man in „Travianer“ einer von den Dorfbewohnern.

Mein „Hrolf“ – unten rechts beim Holzhacken im Screenshot von Galaxy-News – ist ein kleiner Germane. (Ich konnte natürlich keinen Gallier oder Römer nehmen, denn es soll ja zum Blog passen. 😉 )

Er kann – bisher – die Rohstoffe Lehm, Erz und Holz gewinnen sowie Getreide ernten und daraus Brot, (Holz)Kohle und Eisen produzieren, aber nur, wenn er Berufspunkte hat. Während er Getreide erntet, Korn mahlt, Brot bäckt oder einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgeht, sammelt er Aktionspunkte, verliert aber Berufspunkte. Hat er keine Berufspunkte mehr, kann er nicht mehr arbeiten. Die Berufspunkte erneuern sich mit der Zeit von selbst, z.B. beim Schlafen.

Hrolf hat nämlich auch Bedürfnisse. Er braucht Schlaf, Nahrung, Spass und legt Wert auf Körperhyiene.

Zum Essen muss Hrolf in die Taverne gehen und den Wirt Senkel ansprechen. Er kann dann unterschiedliche Gerichte kaufen, darf aber auch sein selbstgebackenes Brot verzehren. In der Taverne kann Hrolf sich auch mit anderen Travianer-Spielern zu kleinen Spielen treffen, z.B. „Schiffe versenken“, „Schach“ oder auch einer Partie „Poker“. Das kostet Aktionspunkte, bringt aber Spaß. (Allerdings anscheinend nur dem Spieler, der gewinnt, falls ich das nicht falsch gesehen habe.)

In der Taverne kann Hrolf sich auch bei Senkel zum Tellerwaschen melden. Für diese soziale Tätigkeit muss er Aktionspunkte und viel Zeit investieren, denn während des Tellerwaschens kann er nichts anderes machen. (Eine gute Tätigkeit für Offline-Zeiten – auch jetzt ist er gerade dabei.) Die Belohnung sind Sozialpunkte, mit denen man dann sein Haus einrichten und z.B. ein Bett zum Schlafen und eine Waschschüssel für die Körperhygiene erwerben kann.

Anscheinend geht es in Travianer aber hauptsächlich um die Interaktion mit den zigtausend anderen Spielern. Mit diesen kann man chatten, sich – wie erwähnt – in der Taverne zu den kleinen Minispielen zusammensetzen, Handel treiben und anscheinend auch gemeinsame Aufgaben in einer Quest erfüllen. Das ist auch der Grund, aus dem ich wohl kaum allzuviel Zeit in dieses Spiel investieren werden: Ich chatte überhaupt nicht gerne.

Ansonsten ist dieses Spiel ein netter Zeitvertreib.

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4 Antworten to “Römer, Gallier oder Germane – wen willst Du spielen?”

  1. Je0 Says:

    wo muss man auf das bett drücken das man schläft????

  2. langerheide Says:

    Oh, sorry!

    Ich bin schon vor Monaten wieder aus dem Spiel ausgestiegen und weiß solche Einzelheiten nicht mehr.

  3. tobi Says:

    hä irgendwie sieht das travianer anderst aus warum?

    • langerheide Says:

      Da kann ich Dir auch nicht weiterheilfen, zumal ich Deine Frage nicht ganz verstehe. Es gibt die Browserspiele „Travian“ und „Travianer“, die sich vermutlich voneinander unterschieden, aber mehr weiß ich auch nicht, da ich aus „Travianer“ schon vor etlichen Monaten ausgestiegen bin.

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